Wenn du nach einer Kurs Plattform ohne Transaktionsgebühren in Deutschland suchst, muss ich dich direkt aufklären: Die gibt es so nicht. Klingt hart, ist aber die Wahrheit. Egal welche Plattform du nutzt, irgendwo fallen Gebühren an. Der Grund ist simpel: Du brauchst immer einen Zahlungsanbieter. Und Stripe, PayPal, Digistore24 oder CopeCart arbeiten nicht kostenlos. Was es aber gibt, sind Plattformen ohne eigene Transaktionsgebühren. Das ist ein echter Unterschied, den ich dir in diesem Artikel erkläre, inklusive meiner klaren Empfehlung für den deutschsprachigen Markt.
Was „ohne Transaktionsgebühren“ wirklich bedeutet
Viele Kursplattformen kassieren doppelt: eine monatliche Grundgebühr und einen Prozentsatz von jedem Verkauf. Das ist das eigentliche Problem. Plattformen wie Teachable oder Thinkific machen das im günstigsten Tarif zum Beispiel so, dass du zusätzlich zur Monatsgebühr noch 5 bis 10 Prozent deines Umsatzes abgibst. Auf Dauer kostet dich das richtig viel Geld.
Die Alternative: Plattformen, die selbst 0 % Transaktionsgebühren nehmen. Du zahlst dann nur die Monatsgebühr der Plattform plus die Gebühren deines Zahlungsanbieters (typisch 1,4 bis 2,9 % plus Fixbetrag bei Stripe). Das ist wesentlich fairer, besonders wenn dein Kursvolumen wächst.
Nach meiner Recherche ist Memberspot aktuell eine der stärksten Optionen im DACH-Markt, wenn du eine deutsche Kursplattform mit 0 % Plattformgebühren und DSGVO-konformem Hosting willst.
Memberspot: Meine Hauptempfehlung für den DACH-Markt
Ich habe mir Memberspot genauer angeschaut und verstehe, warum es im deutschsprachigen Raum so viel Zuspruch bekommt. Es ist eine Kursplattform aus Deutschland, die explizit auf DSGVO-Konformität setzt, Server in der EU betreibt und komplett auf Deutsch funktioniert. Genau das, was du im DACH-Markt brauchst.
Preise und Gebühren
Memberspot startet laut aktuellen Vergleichen ab ca. 39 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung. Höhere Pläne bieten mehr Mitgliederplätze, mehr Kurse und zusätzliche Branding-Optionen. Die Plattform selbst nimmt 0 % Transaktionsgebühren. Du verbindest Memberspot mit deinem eigenen Zahlungsanbieter (Stripe, PayPal, Digistore24, CopeCart) und zahlst nur dort die üblichen Gebühren.
Was mich überzeugt hat
- DRM-Videoschutz: Deine Videoinhalte sind vor unberechtigtem Download geschützt. Das ist ein echter USP gegenüber vielen anderen Plattformen.
- KI-Studio: Integrierte KI-Unterstützung beim Erstellen von Kursinhalten und Strukturen.
- DSGVO-konformes EU-Hosting: Kein Bauchgrummeln bei deutschen Datenschutzbehörden.
- Moderne Oberfläche auf Deutsch: Keine Übersetzungsverwirrung, keine englischen Begriffe, die deine Kunden verwirren.
Was mich stört
Memberspot hat keinen eigenen integrierten Zahlungsanbieter. Du musst also selbst einen anschließen, was für Einsteiger einen Extra-Schritt bedeutet. Wer zusätzlich noch E-Mail-Marketing und Funnels braucht, muss externe Tools kombinieren. Als reines All-in-One-System wie Kajabi funktioniert es nicht.
Für Coaches, Trainer und Berater im DACH-Raum, die eine saubere, rechtssichere Kursplattform ohne eigene Plattformgebühren wollen, ist Memberspot aber die stärkste Option, die ich in meiner Recherche gefunden habe.
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Coachy: Die einsteigerfreundliche Alternative
Coachy ist eine weitere deutsche Kursplattform ohne eigene Transaktionsgebühren. Die Plattform hat einen klaren Fokus auf Einsteiger und punktet mit einer extrem einfachen Bedienung. Wer keinen Bock auf technischen Overhead hat und schnell seinen ersten Kurs online stellen will, ist hier richtig.
Die Preise starten laut aktuellen Daten bei ca. 42 Euro pro Monat (Premium), der Deluxe-Plan liegt bei ca. 78 Euro. Als Zahlungsanbieter setzt Coachy auf Digistore24 oder CopeCart, was einerseits praktisch ist, andererseits bedeutet, dass deren Gebühren pro Transaktion zusätzlich anfallen. Auch hier gilt also: 0 % Plattformgebühren, aber Zahlungsanbieter-Kosten bleiben.
Was mich an Coachy stört: Der günstigste Plan ist ziemlich abgespeckt. Kein Landingpage-Builder, keine Statistiken, keine Zertifikate. Für ernsthaftes Kursgeschäft kommst du um den teureren Deluxe-Plan kaum herum. Trotzdem: Wenn Einfachheit und deutsche Bedienoberfläche Priorität haben, ist Coachy eine solide Wahl.
Ablefy: All-in-One mit eigenen Transaktionsgebühren
Ablefy geht einen anderen Weg. Die Plattform funktioniert als Reseller und übernimmt die Zahlungsabwicklung selbst, inklusive Steuerautomatisierung und Rechnungsstellung. Das klingt bequem, und das ist es auch, aber du zahlst dafür: Die Transaktionsgebühren liegen je nach Plan bei ca. 3,9 bis 7,5 % pro Verkauf, zusätzlich zur Monatsgebühr ab 49 Euro.
Wenn du keine Lust hast, dich mit VAT, Rechnungsstellung und Steuerautomatisierung herumzuschlagen, macht Ablefy das Leben einfacher. Für Kursanbieter mit hohem Umsatz können diese Prozentsätze aber richtig wehtun. Mein Fazit zu Ablefy: Stark für die, die alles aus einer Hand wollen. Weniger attraktiv, wenn du gezielt Transaktionsgebühren minimieren willst.
Hostinger: Eigene Kursplattform auf WordPress selbst bauen
Eine ganz andere Herangehensweise: Du baust dir deine eigene Kursplattform auf WordPress. Mit einem Hosting-Anbieter wie Hostinger plus einem LMS-Plugin wie DigiMember und einem Zahlungsanbieter wie Digistore24 hast du technisch gesehen keine Plattformgebühren, sondern nur Hosting-Kosten und Zahlungsanbieter-Gebühren.
Das klingt verlockend. Aber: Du trägst die volle Verantwortung für Wartung, Sicherheit und Updates. Wer technisch nicht fit ist oder keine Zeit für WordPress-Pflege hat, wird das schnell bereuen. Für technikaffine Nutzer oder Agenturen, die maximale Kontrolle wollen, ist das trotzdem eine günstige und flexible Option. DigiMember als Plugin ist dabei eine bewährte Wahl im DACH-Markt.
Weitere Tools im Überblick: Marketing, kein Kurshosting
Im Zusammenhang mit Kursplattformen tauchen immer wieder Tools auf, die eigentlich keine Kursplattformen sind, sondern dein Marketing rund um den Kurs unterstützen. Kurz gesagt:
- Neuronwriter und Mangools sind SEO-Tools. Nützlich, um Kursverkaufsseiten und Blogartikel zu optimieren, aber sie hosten keine Kurse und wickeln keine Zahlungen ab.
- GoHighLevel ist eine US-amerikanische All-in-One-Marketing-Plattform mit Membership-Funktion. Für Agenturen und Marketing-Profis interessant, aber ohne DACH-spezifische Steuerautomatisierung und ohne deutschen Support-Fokus.
- KI Affiliate Armee, KI Newsletter Generator, EngageGorilla und ähnliche Tools sind Marketing- und Automatisierungshelfer. Sie lösen das Problem „Kursplattform ohne Transaktionsgebühren“ nicht, können aber deinen Kursverkauf ankurbeln.
Wenn du ernsthaft Kurse verkaufen willst, brauchst du zuerst eine solide Plattform. Die Marketing-Tools kommen danach.
Fazit: Meine klare Empfehlung
Wer im deutschsprachigen Raum eine Kurs Plattform ohne Transaktionsgebühren sucht, muss verstehen: Komplett gebührenfrei geht nicht. Einen Zahlungsanbieter brauchst du immer. Was du aber sehr wohl wählen kannst, ist eine Plattform, die selbst keine eigenen Prozentsätze abknöpft.
Nach meiner Recherche ist Memberspot hier die stärkste Option für den DACH-Markt. Deutsche Oberfläche, EU-Hosting, DSGVO-Konformität, DRM-Videoschutz, KI-Studio und 0 % Plattformgebühren. Das ist ein solides Paket. Wer gerade startet und möglichst einfach loslegen will, schaut sich zusätzlich Coachy an. Wer volle Kontrolle will und WordPress beherrscht, kombiniert Hostinger mit DigiMember.
Aber für den Großteil der Coaches, Trainer und Kursanbieter im DACH-Markt ist Memberspot die klarste Empfehlung, die ich nach meiner Recherche geben kann.
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